Werde wer Du bist - Offene Worte

In der Essenz geht es bei "Werde Wer Du bist" um Deinen Kern, um das, was Dich ausmacht. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf dem eigenen Heilen, und ├╝ber diesen Weg das "Heilen lernen". Das eigene Erleben ist dabei an erster Stelle, nicht die verschiedenen Techniken des Heilens als solches, obwohl wir uns ausf├╝hrlich damit besch├Ąftigen (siehe Inhalte).

Um zu werden wer man ist, bleibt es nicht aus, sich aus Konstrukten und Glaubensmustern zu sch├Ąlen, sein Leben, Denken und F├╝hlen auf den Pr├╝fstand zu stellen und sich unter Umst├Ąnden von dem einen oder anderen zu l├Âsen. Um zu seinem eigenen Kern vorzudringen, bedarf es Wille und dem tiefen Wunsch nach Wahrhaftigkeit im eigenen Leben. Das ist Arbeit f├╝r und an sich selbst, die eventuell mit schmerzhaften Erfahrungen einhergeht und einen manchmal nicht vorhersehbaren Weg geht. Nachhaltig ist das eigene Er-Leben in jedem Fall, nur nicht immer so, wie man sich das vorstellt. Ver├Ąnderung wird sich ziemlich sicher einstellen, die aber dann auch angenommen und integriert geh├Ârt.

Auch wenn "Werde Wer Du bist" haupts├Ąchlich eine heilerisch-schamanische Ausbildung ist, darf nicht vergessen werden, dass wir Menschen sind, die mit der Geburt das Recht, aber auch die Pflicht erhalten haben, Mensch zu sein und danach zu leben. F├╝r mein Verst├Ąndnis reicht es nicht aus reicht, sich schamanische und/oder heilerische Techniken anzueignen um damit zu therapieren. Es geht tats├Ąchlich darum zu etwas zu werden, eben ganz Heiler zu sein. Therapie und Schamanismus z.B. passen nicht zusammen. Das eine ist ein Konzept, das andere ist einfach, folgt "nat├╝rlichen" Gesetzm├Ą├čigkeiten oft jenseits des Verstandes. Beim Heilen geht es darum, den Menschen zu heilen, nicht, wie allgemein g├╝ltig in der westlichen Medizin, die Krankheit. Das ist der Unterschied.

Und "Heiler" bin ich eben nur dann, wenn die F├Ąhigkeit des Heilens durch mich wirkt und mir gleichzeitig und umfassend bewusst ist, dass diese Gabe, wie auch immer sie sich ausdr├╝cken mag, nicht in meiner menschlichen Existenz wurzelt, sondern lediglich durch mich wirkt, sozusagen "geborgt". Wenn ich Heilung bin, dann bin ich nur das und dann hat mein "Mensch sein" dort keinen Platz. Ich werde zu einem Aspekt des gro├čen Ganzen, in diesem Fall der Heilung. Damit bin ich einfach nur Teil, nicht besser und auch nicht schlechter als alles andere auch. Teil des Ganzen, an seinem Platz, im Tun. Stolz und dem├╝tig zugleich. Sonst nichts.

Zum Schamanen und /oder Heiler macht einen das Leben und (ich nennÔÇÖs gerne) ÔÇ×das G├Âttliche und seine Helfer". Das ist nicht planbar und nicht wirklich kontrollierbar. Wenn ich aber rufe, muss ich annehmen was kommt. Bei der Ausbildung rufst Du sinnbildlich nach den geistigen Welten, und das auf allen Ebenen. Auch wenn Du wahrscheinlich viele Geschenke bekommst, wirst Du es nicht geschenkt bekommen. Er- Leben und Annehmen ist notwendig.

Zusammenfassend muss klar sein, dass menschliches und spirituelles Wachstum miteinander einhergehen m├╝ssen, dass es dabei den ganzen Menschen fordert, aber auch formt, wenn das ÔÇ×Werde Wer Du bistÔÇť auch greifen und zum gro├čen Geschenk des Lebens werden soll.