Schwitzhüttenzeremonie

Feuer, heiße Steine und ein Gebilde, halbrund aus Weidenstäben und mit Decken bedeckt. Süßgras, Salbei und frisches Wasser, das sich in Rauch verwandelt. Auf einem kleinen Erdhügel, zwischen dem Feuer und dem Weidengeflecht, sammeln sich rituelle Gegenstände.

Der kleine Hügel steht für die Mondin (nicht den Mond) auf ihrem Weg um die Erde. Die Feuerstelle als wärmende, zeugende Sonnenkraft. Schließlich, der Dom aus geflochtenen Weiden, mit Decken umhüllt, die Erde. Dort kriechen die Menschen hinein, in Respekt, gebeugt, verschwinden in geborgener Dunkelheit.

Aber all das bleibt nur der sichtbare Teil. Die eine Hälfte der Erdkugel ist im Licht, für uns zu sehen, doch der Teil, der im Schatten liegt, bleibt für unsere Augen unsichtbar. Und doch wissen wir, spüren wir, dass er existiert.

Das Sichtbare mit dem Unsichtbaren zu verbinden, sich reinigen, heilen, wachsen, beten und bitten sind nur einige Gründe dafür, warum Menschen in die Schwitzhütte gehen. Ganz werden im Bauch von Mutter Erde, getragen von den Schöpfungskräften des Universums und in Sicherheit geborgen.

Leben erflehen in der Dunkelheit der Hütte und Heilung erfahren - wenn wir es wollen.

All das und sehr viel mehr ist die Schwitzhütte aus meiner Sicht. Meine Art, Schwitzhütten zu leiten, folgt keiner festen Tradition und ist meist themenbezogen. Heilung steht, wie bei allem anderen auch für mich im Vordergrund.

Danken möchte ich an dieser Stelle den Naturvölkern vieler Nationen, die uns ihre Traditionen zur Verfügung stellen, damit wir lernen konnten und immer noch können, um unsere eigenen Wurzeln immer mehr zu finden. Danke auch dafür, dass wir aus einem endlosen kollektiven Bewusstsein schöpfen können und dürfen und uns trotzdem nicht verlieren.

Details

Aktuelle Termine finden Sie in unserem Terminkalender

Zeit: bitte bei der Anmeldung erfragen, wenn es nicht angegeben ist!
Meistens planen wir die Ankunft der Teilnehmer um 17 Uhr, damit genügend Zeit für die Vorbereitung bleibt.
Dauer: ca. 8- 10  Stunden
Materialkosten*:
40,- € pro Person und ein give away
Ort: Auf dem Surberg (wenn nicht anders angegeben)

Verbindliche Anmeldung erforderlich!

Bitte für die Zeremonie mitbringen:

  • Schwitzhüttenkleidung:
    Männer: Shorts, Frauen: Tuch, Schwitzhüttenkleid
  • 2 Handtücher
  • der Witterung entsprechende und bequeme Kleidung
  • viel zu trinken
  • 2 Stück zwei Hände große Steine die nicht aus dem Wasser kommen
  • wer mag und hat: rituelle Gegenstände, Amulette, besondere Steine u.ä.
  • Trommeln, Rasseln

Nach der Zeremonie findet ein gemeinsames Essen statt.
Bitte jeder Teilnehmer etwas dafür mitbringen

* Die 40,- € sind für Material, Holz, Platz, Decken und sonstige Kosten.
Es ist üblich darüber hinaus etwas zu geben, - was es einen wert ist und was man sich leisten kann. Ein so genanntes give away.